Figurentheater-Kolleg – Kurse - Figurentheater

Kurse

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Figurentheater

Bau von Figuren und Bühnen, Spiel und Dramaturgie, Kofferschattentheater, Papiertheater, Maskenspiel


Lambe Lambe - Theater

Intensivkurs zum Bau eines eigenen Miniaturtheaters (Theorie, Konzeption, Bau, Spiel) / Online und Präsenz
Mi 03.06.2026 – Fr 17.07.2026

Lambe Lambe - Theater ist eine Straßentheaterform aus Südamerika. In einem Miniaturtheater -zum Beispiel einer Box- wird eine Szene nur für eine:n Zuschauer:in mit Figuren oder Objekten gespielt.

Die Person schaut durch ein Guckloch und entdeckt eine verborgene Welt. Eine Inszenierung dauert ca. drei bis vier Minuten (Beispiele auf Omayras Website).

Ziel des Kurses ist es, ein dramaturgisches sowie bildnerisches Konzept für ein eigenes Miniaturtheater zu entwerfen und zu bauen.


Der Kurs ist in zwei Phasen eingeteilt:

1. Phase:

Drei Online-Termine (03.06. 2026 / Mi 17-20 Uhr, 17.06. 2026 / Mi 17-20 Uhr, 01.07. 2026 / Mi 17-20 Uhr) mit der kolumbianischen Figurenspielerin und Lambista Omayra Martínez Garzón und der Figurenspielerin Verena Volland: Die Teilnehmenden erhalten einen umfassenden theoretischen Einblick in die Theaterform. Alle erarbeiten für ihr Miniaturtheater ein Storyboard und ein fertiges Konzept.

Bitte beachten: Zwischen den Online-Terminen sollte Zeit eingeplant werden, um das eigene Konzept weiterzuentwickeln (Selbstlernzeit). Omayra Martínez Garzón spricht Englisch und Verena Volland wird bei Bedarf übersetzen.

2. Phase:

Einwöchige Bauphase (13.-19.07.2026 / Mo-Fr 09:30-18 Uhr) mit der Figurenspielerin und Lambista Verena Volland im Figurentheater-Kolleg: Das eigene Konzept wird Schritt für Schritt umgesetzt. Theoretische Aspekte werden thematisiert und handwerkliche Fähigkeiten vermittelt, die für die einzelnen Schritte benötigt werden:

- Bau einer Box/Bühne, die auseinander gebaut werden kann

- Figurenbau

- Bühnenbild

- Soundschnitt

- Beleuchtung

- Szenische und spielerische Umsetzung der erarbeiteten Storyboards

- Rolle oder Figur des/der Lambe Lambe - Spieler:in und Interaktion mit dem Publikum

- Außengestaltung der Box und des Kostüms


Je nach Tempo der Teilnehmer:innen kann das Lambe Lambe-Theater in der Bauwoche fertiggestellt werden oder soweit auf den Weg gebracht werden, dass es ohne Hilfe zu Hause fertig gestellt werden kann.

Es gibt die Möglichkeit, die fertigen Miniaturtheater bei der SummerPuppetParty des Figurentheater-Kollegs am 29.08.2026 zu präsentieren und erste Spielerfahrungen zu sammeln.

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Klappmaulpuppenbau

Nach Schnittmustern
Di 16.06.2026 – So 21.06.2026

In diesem Puppenbau-Workshop können die Teilnehmenden nach eigenen Vorstellungen individuelle Klappmaulpuppen bauen. Dabei werden aus vorgefertigten Schnittmustern Schaumstoffköpfe (Tiere oder Menschen) erstellt, auf die dann individuell (Nase, Stirn, Wangen, Ohren usw.) aufgebaut werden. Danach kommen Arme, Hände und der Körper dazu. Gegebenenfalls werden auch Beine gebaut, vorausgesetzt die Zeit reicht. Zeichnerische Entwürfe können gerne mitgebracht werden, sind aber nicht notwendig. 


Der Kurs eignet sich für Anfänger:Innen und Fortgeschrittene.

• Bezugstoffe: Fleece, Plüsch, Kunstfell, etc.

• Handspiel mit Stab- oder Handschuh-Führung

• ohne Kostüm (Stoffe dafür können aber gerne mitgebracht werden)

• Materialkunde: Schaumstoffe / Kleber / Bezugsstoffe / Farben

• Nähtechniken / Schattierungstechniken

Bitte mitbringen:
  • Arbeitskleidung, die schmutzig werden darf
  • keine Woll- oder Fleece-Pullover, da die Schaumstoffschnipsel sehr anhänglich sind
  • Schreibzeug, Bleistifte und Radiergummi, Lineale, Geo-Dreieck, Skizzenblock, Zirkel
  • Transparent-Papier
  • Nähzeug (Nähnadeln, Nähgarn)
  • zwei wasserfeste Filzstifte, dünn
  • eine scharfe (!) nicht zu große Schere, zum Schnippeln von Schaum, besonders optimal ist eine hochwertige Frisierschere, etwa 12-16 cm Gesamtlänge
  • ein Cutter-Messer für 9mm (!) Klingen
  • viele (!) Stecknadeln mit Kopf

Insbesondere, wenn es klare Vorstellungen vom Bezugsstoff oder von Fellen (Tierfiguren) gibt:

  • Kunstfelle, Plüsch, Wolle, Lederreste, Federn etc.
  • einfarbiger, möglichst heller, dehnbarer Stoff mit Flor, der nicht ausfranst, (Fleece, Frottee, Kunstfell...) zum individuellen Beziehen (Sonderwünsche)
  • Stoffe für das Kostüm der Puppe und gegebenenfalls eine Nähmaschine (die Kostümherstellung ist allerdings nicht Inhalt des Seminars)
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The power of the puppet

Die Puppe als Schauspieler:in
Mo 22.06.2026 – Fr 26.06.2026

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer:innen, wie Leben in eine Puppe gebracht werden kann, um mit ihr auf der Bühne zu arbeiten.

Kurzen dramatischen Studien folgt das Erarbeiten von Spielsituationen: einzeln, zu zweit und in der Gruppe. Die Teilnehmenden interagieren nicht nur mit der Puppe, sondern auch untereinander bei der Entwicklung von Spielszenen. Der Dozent bringt eine spezielle Übungsfigur mit.

Bitte mitbringen:
  • einen kurzen Monolog eines Theaterstücks
  • ein Gedicht oder Lied
  • rutschfeste Socken oder Gymnastikschuhe
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Spiel mit Tischfiguren und Objekten

Vertiefungsseminar der Offenen Spielweise
Fr 26.06.2026 – So 28.06.2026

Dieses Seminar richtet sich an alle, die das lebendige Spiel mit Tischfiguren und Objekten vertiefen möchten. Im Fokus steht das offene Spiel, eine Spielform, bei der auf der Bühne Spieler:in und Figur gleichzeitig sichtbar agieren. Anders als beim verdeckten Spiel entsteht hier ein dynamisches Zusammenspiel zwischen Figur, Spieler:in und Publikum – ein lebendiger Dialog, der Präsenz, bewusst gesetztes Spiel und die Führung der Aufmerksamkeit erfordert

Vertiefende Seminarinhalte:

  • Offenes Spiel: Methoden, um die Blickführung des Publikums gezielt zu steuern und eine wirkungsvolle Bühnenpräsenz zu erzeugen.
  • Belebung von Figuren
  • Bewegung, Rhythmus und Dynamik: Techniken, um Figuren eine eigene Lebendigkeit zu verleihen und ihre Wirkung zu verstärken.
  • Charakterentwicklung: Methoden zur Gestaltung von Figur und Persönlichkeit

In praktischen Übungen und durch die Gestaltung kleiner Szenen erproben wir uns im offenen Spiel und den neu erworbenen Ausdrucksmöglichkeiten.

Die Methoden der offenen Spielweise lassen sich auch auf das offene Spiel mit der Hand- und Klappmaulpuppe übertragen.

Die Zielgruppe des Angebotes sind Interessierte Menschen mit Spielerfahrung.

Bitte mitbringen:
  • ein Werkzeug aus der Küche oder dem Handwerk
  • eine faustgroße Kartoffel
  • zwei Kochlöffel
  • ein Abtrockentuch
  • und – falls vorhanden – eigene Figuren, mit denen geübt und die erforscht werden sollen
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Klassische Handpuppen in modernem Design

Handpuppenbau
Mo 29.06.2026 – Fr 03.07.2026

Ein gut sitzender ‚Maßanzug‘ für die Hand ermöglicht der klassischen Hand-Puppe eine Körpersprache wie kaum einer anderen Figurenart – zumindest ohne aufwändige Technik.


Dazu muss aber nicht nur der Schnitt des Kostüms, sondern auch das Gewicht des Kopfes, Form und Tiefe des Halsloches usw. stimmen.

Es gibt sogar Möglichkeiten, statt der Stummelärmchen ‚richtige‘ Arme mit Ellenbogen vorzutäuschen.

Die Köpfe werden im Kurs aus bezogenem PE-Schaum hergestellt, das Basiskostüm basiert auf einem Schnitt von der deutschen Puppenspielerin Benita Steinmann.


Bei dem Bau einer klassischen Hand- (bzw. ‚Kasper‘-) Puppe können durch eine gute Planung viele Fehler verhindert werden. 


Dieser Kurs richtet sich an alle, die eine Handpuppe bauen möchten!

Bitte mitbringen:

Accessoires zum ausgestalten der Figuren, falls gewünscht, wie Stoffe, Brillen, Hüte, Haare...

Dozent:innen

Michael Hepe

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Hybride Aufführungsformate

synchron-asynchron, online-offline, virtuell-haptisch
Mo 06.07.2026 – Fr 10.07.2026

Klassisch - ins Theater gehen:

Ticket beschaffen. Smalltalk im Foyer. Einlass. Ein Raum. In der einen Hälfte - im Dunkeln - das Publikum, in der anderen - im Scheinwerferlicht - die Bühne mit der Show. Nach 60 bis 90 Minuten endet die Show. Smalltalk im Foyer. Heimweg.


Nicht erst seit der Pandemie, experimentiert die Theaterszene mit anderen Formaten.

In diesem Wochenkurs erkunden wir Projekte, die das "normale" Muster herausfordern:

Dramaturgien, die anderen zeitlichen Regeln folgen, virtuelle Räume, Bühnen in der physischen Welt, aber ohne die "Black Box", Szenografien, die mehr Sinnesorgane ansprechen, als die Augen und die Ohren.

Bringt eure Ideen dazu mit und wenn Ihr bereits Erfahrungen habt, vergesst nicht Fotos, Videos und Linklisten einzupacken.

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Kopf-Schulter-Marionette

Bau
Mo 06.07.2026 – Fr 10.07.2026

Diese Marionettenform ist der ideale Einstieg in das Spiel und den Bau der Figur am Faden. Wichtige technische Grundlagen des Marionettenbaus werden erarbeitet ohne in der Umsetzung zu schwierig zu sein. 

Es werden Merkmale eines ausdrucksstarken Figurenkopfs und ausdrucksstarker Figurenhände benannt und anschließend mit einer schnellen, aber bildnerisch klaren Technik umgesetzt.

Danach werden der Körperbau und die Gelenktechnik erarbeitet.

Am Ende stehen das Spielkreuz und die Aufhängung.

In der Kopf-Schulter-Marionette liegt ein hohes spielerisches Potential mit großem Spaßfaktor und viel Raum für große Bewegungen.

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Holzschnitzen – Einführung

Werkzeugkunde, Schärfen, Handhabung
Fr 24.07.2026 – So 26.07.2026

Wer schnitzt, stellt immer ein Unikat her – auch einfachste Formen aus Holz erhalten den Reiz der Einzigartigkeit. In dieser Einführung haben Anfänger:innen mit der Schnitzaufgabe „Schnecke in der Mulde“ Gelegenheit, ein erstes eigenes Holzwerk zu schnitzen.

Die Teilnehmenden lernen dabei die Materialeigenschaften des Holzes (Lindenholz) kennen. Unter Beachtung der Holzfaser trainieren sie, konvexe und konkave Formen sowie scharfe Kanten sauber zu schneiden und durch weiche Übergänge miteinander zu verbinden.

Wer diese Grundformen beherrscht, ist theoretisch in der Lage, jede Form in Holz zu schnitzen. Vorausgesetzt ist dabei immer ein entsprechendes plastisches Formgefühl.

Bitte mitbringen:
  • feine Kunsthaarpinsel für Acrylmalerei, rund, in den Größen 2, 3 und 6
  • Borstenpinsel, flach und rund, in verschiedenen Breiten von 4 bis 20 mm
  • Mallappen
  • Schnitzwerkzeuge, falls vorhanden (gibt es auch im Figurentheater-Kolleg)
  • Stich 1: einseitig gerade 35 mm / Stich 1s: zweiseitig schräg 8 mm / Stich 2: 30 mm / Stich 2: 14 mm / Stich 5: 12 mm / Stich 7: 20 mm / Stich 9: 7 mm / Stich 9: 13 mm / Stich 11: 1 mm / Stich 11: 3 mm / Stich 11: 7 mm / Hohleisen gekröpft


Wer wirklich Schnitzen lernen und weiter anwenden möchte, sollte diese Grundausstattung mitbringen (ist aber keine Voraussetzung), falls er/sie nicht ähnliche Werkzeuge besitzt (die in Stichnummer und -breite in etwa den hier angeführten entsprechen). Schnitzeisen der Firma Pfeil sind am besten geeignet.

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Aus Holz geschnitzt

Bühnenwirksame Theaterfigurenköpfe
Mo 27.07.2026 – Fr 31.07.2026

Aus einem Holzklotz entwickelt sich nach und nach ein ausdrucksstarker Figurenkopf für das Figurentheater. In dem Workshop erfahren die Teilnehmenden diesen spannenden gestalterischen Prozess. 

Zu Beginn wird mit einer Profilschablone die Umrisslinie auf einen Lindenholzklotz übertragen und dann mit der Bandsäge ausgesägt. Unter Einsatz der rasiermesserscharfen Bildhauereisen und verschiedener Techniken wie Schälen, Runden, Stechen und Putzen entsteht ein geschnitzter Holzkopf.  

Von Vorteil sind in diesem Kurs Vorerfahrungen in der Herstellung von Puppenköpfen, zeichnerische Fähigkeiten, Formgefühl und manuelle Geschicklichkeit der Teilnehmenden.

Achtung: In diesem Workshop entstehen keine „Stehrümchen“ für das Wohnzimmer, sondern ausschließlich Köpfe für das Figurentheater. 

Bitte mitbringen:
  • Schnitzwerkzeuge, falls vorhanden (gibt es auch im Figurentheater-Kolleg)
  • Stich 1: einseitig gerade 35 mm / Stich 1s: zweiseitig schräg 8 mm / Stich 2: 30 mm / Stich 2: 14 mm / Stich 5: 12 mm / Stich 7: 20 mm / Stich 9: 7 mm / Stich 9: 13 mm / Stich 11: 1 mm / Stich 11: 3 mm / Stich 11: 7 mm / Hohleisen gekröpft


Wer wirklich Schnitzen lernen und weiter anwenden möchte, sollte diese Grundausstattung mitbringen (ist aber keine Voraussetzung), falls er/sie nicht ähnliche Werkzeuge besitzt (die in Stichnummer und -breite in etwa den hier angeführten entsprechen).

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Die Puppe als Partner

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte und sonstige Interessierte
Mo 10.08.2026 – Do 13.08.2026

Puppen als pädagogisches Hilfsmittel sind seit jeher beliebt, denn ‚rumkaspern‘ kann schließlich jeder … oder? Doch eine Figur zu bewegen oder eine Figur zum Leben zu erwecken sind zwei grundverschiedene Dinge. Dazu gehören neben vielen Tipps und Tricks, wie Blickrichtung, Blickkontakt von Spieler:in, Puppe und Publikum auch eine sorgfältige Charakterstudie, die richtige Stimme, Sprache, Timing und... und... und. Neben der ‚spielerischen‘ Seite werden auch Fragen zur Figur selber und zur Dramaturgie angesprochen: Welche Gestaltungsmerkmale einer Puppe erleichtern die Arbeit mit ihr, welche erschweren sie? Wie bekommen wir Kinder dazu, zuhören zu wollen? (ein Vortrag wird schließlich nicht nur dadurch spannend, dass er von einer Puppe gehalten wird). Der Kurs wendet sich an Erzieher- und Lehrer:innen sowie an Alle, die ihre Arbeit durch Figuren bereichern wollen.

Wichtig! Die Teilnehmenden des Kurses bauen sich im Laufe der Woche eine einfache, eigene Klappmaulfigur.

Bitte mitbringen:

eigene Figuren, falls vorhanden

Dozent:innen

Michael Hepe

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Die Flachfigur – alles andere als flach!

Die unterschätzte Figurentechnik (Baukurs)
Fr 14.08.2026 – So 16.08.2026

Flachfiguren sehen wir meist in Massenszenen, für die ‚richtige‘ Figuren zu aufwändig wären. Aber die Flachfiguren sind mehr als nur billige Statisten und sollten eine dramaturgische, keine finanzielle Entscheidung sein. 

In ihrer Zweidimensionalität liegt ihre Stärke!

So bietet das Verschieben mehrerer unabhängig voneinander geführter Formen eine Körpersprache, deren Ausdruckskraft oft weit über die technischen Möglichkeiten anderer Figuren hinausgehen. Flachfiguren eignen sich für beeindruckende Metamorphosen, ohne dass das Publikum durch „Wie haben die das gemacht?“- Fragen aus der Emotion der Szene aussteigt. Genauso gut kann die Flachfigur emotionale Distanz schaffen, wenn uns z.B. eine Märchenszene zu brutal für ein Kinderstück ist. 

Ja, Flachfiguren sind einfach, - aber genial!

Dozent:innen

Michael Hepe

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Werkschau des Moduls 1 – Handpuppe 2026 der Grundausbildung Figurenspieler:in

Sieben Szenen mit Handpuppen
Sa 22.08.2026

Die Teilnehmenden des "Modul I: Handpuppe" der Grundausbildung präsentieren ihre Ergebnisse.

In dem Jahr haben die Teilnehmenden ihre Handpuppen entworfen und gebaut. Parallel dazu wurden Szenen entwickelt, die nun ihre Premiere auf der Bühne des Figurentheater-Kollegs feiern!

Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns über eine Spende.

Wir bitten um Anmeldung, da die Sitzplätze begrenzt sind!

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Tierfiguren nach dem Säckchenprinzip

Tischfiguren-Bau
Mo 14.09.2026 – Fr 18.09.2026

In diesem Workshop gestalten wir eine spielbare Tierfigur als einfache Tischfigur nach dem sogenannten „Säckchenprinzip“. Diese Figur wird von außen geführt und eignet sich gut für den Einstieg ins Figurenspiel – für die Bühne oder im pädagogischen Kontext.

Der Körper der Figur entsteht aus einem länglichen, unten beschwerten Säckchen, das im oberen Bereich mit weicher Füllwatte ausgestopft wird – so kann die Figur auch selbstständig stehen. Geführt wird sie vom Kopf her, das ermöglicht einen lebendigen Ausdruck und Blick.

Aus vorgefertigten Schnittmustern bauen wir Kopf und Körper aus Schaumstoff, füllen sie aus und beziehen sie anschließend mit Fleece oder Fell. Dabei stehen verschiedene Körper- und Kopfformen zur Auswahl. Ob z.B. Hase, Maus, Bär oder eine ganz eigene Fantasiegestalt entsteht – das entscheidet die Kombination aus Form, Material und kreativer Idee. Neben Näharbeiten mit der Hand und Maschine fallen auch einfache Holzsägearbeiten an.

Am Ende entsteht eine etwa 30 cm große Figur (Kopfhöhe).

Eine Materialliste wird den Teilnehmenden vorab zur Verfügung gestellt.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Handnäharbeiten sowie im Nähen mit der Nähmaschine

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Schattentheater

Grundkurs
Mo 28.09.2026 – Fr 02.10.2026

Das zeitgenössische Schattentheater bedient sich aller darstellerischen und spielerischen Mittel. Diese werden wir im Kurs kennenlernen und sie für unser Spiel einsetzen. Das Spiel und das Experimentieren mit Licht, Schatten, Farbe und Form, mit Texten, Geräuschen und Musik stehen dabei im Vordergrund. Dafür nutzen wir unterschiedlichste Lichtquellen und Projektionstechniken, gestalten Figuren aus verschiedensten Materialien und lernen mehrere Spieltechniken kennen.

Im Laufe der Woche entstehen diverse Einzel-Kurzszenen oder Gruppenarbeiten.

Themenschwerpunkte sind:

  • Lichtquellen: diffuses Licht, punktförmiges Licht, LED, Projektoren, bewegtes Licht, farbiges Licht
  • Projektionsflächen: flach, räumlich, bewegt, zergliedert
  • Spieltechniken: vertikal, horizontal, im Raum, an der Lichtquelle 
  • Figurenarten: Flachfiguren, räumliche Figuren, Projektionsfiguren, abstrakte Formen 
Bitte mitbringen:
  • Bleistift
  • Schere
  • Cutter
  • Ideen für kurze Spielszenen
  • falls vorhanden: Seitenschneider, Spitzzange, Kombizange
Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Scharfe Schatten

Bau einer Halogen-Punktlampe für das Schattentheater
Sa 03.10.2026 – So 04.10.2026

Die meisten Schattenspieler:innen kennen das Problem – wir lösen es!

Für richtig scharfe Schatten, die ihre klaren Konturen auch behalten, wenn die Figur durch Annäherung an die Lichtquelle vergrößert wird, benötigt ein/e Schattenspieler:in eine sogenannte Punktlampe. Zum Beispiel eine LED-Zelle. Diese ist zwar klein und schön hell, aber leider nicht dimmbar.

Im Kurs Scharfe Schatten bauen die Teilnehmenden eine richtig scharfe, dimmbare Spezial-Halogenlampe für das Schattentheater. Der Kurs kann wahlweise mit oder ohne Bezug eines Einzel-Handdimmers zur Lampe gebucht werden.

Materialkosten: ohne Dimmer 90 Euro, ein Einzeldimmer kann für 70 Euro über das Kolleg beim Dozenten bestellt werden. Bitte Bedarf mit der Anmeldung angeben!

Anmeldung bis spätestens 18.09.2026.

Bitte mitbringen:
  • zwei Konservendosen unterschiedlicher Größe (z.B. 1 l und 500 ml)
Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Bau eines Koffer-Schattentheaters

Die ganze Bühne in einem Koffer
Mo 12.10.2026 – Fr 16.10.2026

Diese Schattentheaterbühne im praktischen Kofferformat ist ein ideales Spielmittel für Erzieher:innen, Grundschullehrer:innen, für Familien und alle, die Freude an kleinen Spielformen haben. Sie eignet sich für Aufführungen im kleineren Rahmen, aber auch zum Stellen fixer Bilder als Illustration zu Geschichten.

Die leicht tragbare Bühne in handlichem Format (73:53:12 cm) enthält die komplette technische Ausrüstung und bietet auch Platz, um ein kleineres Spiel inklusive Bühnenbild und Figuren auf ein Gastspiel mitzunehmen.

Im Kurs bauen wir die gesamte Bühne, stellen einige einfache Figuren her und erarbeiten eine kurze Spielszene. Es ist evtl. mit etwas Abend-/Heimarbeit zu rechnen, um die Vorhänge zu nähen.

Besonders geeignet für Mitarbeitende aus dem pädagogischen Bereich.

Bitte mitbringen:
  • Bleistift
  • Schere
  • Cutter
  • Ideen für kurze Spielszenen
  • falls vorhanden: Seitenschneider, Spitzzange, Kombizange
Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Das genähte Gesicht

Modellieren mit Stoff
Mo 19.10.2026 – Fr 23.10.2026

Stoff ist durch seine offene, warme Oberfläche ein ausgezeichnetes Material, um sehr lebendige Figuren zu bauen. Aus Polsterwatte und Trikotstoff modellieren wir Schicht um Schicht und Stich für Stich den Kopf einer menschlichen Figur (ca. 14cm groß oder größer).

Die Gestaltung der Augen und das Schminken des Gesichts finden besondere Beachtung. Die Arbeitsweise ist langsam und konzentriert und ermöglicht einen kreativen Dialog mit der entstehenden Figur.

Wir begeben uns auf eine Reise, deren Ausgang nicht allein in unseren Händen liegt. Material und Figur haben durchaus ein Eigenleben.


Geeignet für Menschen, die bereits Erfahrungen im Figurenbau /Modellieren, Grundkenntnisse im Nähen, einen sehr langen Geduldsfaden und Freude am Experimentieren haben.

Bitte mitbringen:
  • Nähzeug: Stecknadeln (vorzugsweise mit Glaskopf), Nähnadeln, Garn (Polyester, hellbeiger/ hellrosa Farbton oder weiß)
  • Stoffschere, (Haushalts-) Schere zur Schaumstoff-Bearbeitung, Cuttermesser
  • Kontaktkleber (z.B. Pattex, Bostik)
  • Material für Haare
  • feiner Haarpinsel,(ca. Größe 4)
  • Stupfpinsel, Borstenpinsel oder alte Zahnbürste
  • Papier und Bleistift


Die Teilnehmenden sollten möglichst schon eine Idee für ihren Kopf haben und einen groben Entwurf bzw. Fotos mitbringen!

Dozent:innen

Mechtild Nienaber

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Der Mensch im Tier – Das Tier im Menschen

Entwerfen, Zeichnen und Modellieren von Tiergestalten
Mo 09.11.2026 – Fr 13.11.2026

TIerfiguren sind im Figurentheater nicht wegzudenken.

TIere und Fantasiegestalten darzustellen, gehört zu den besonderen Stärken der Theaterfigur. Aber auch bei der Gestaltung von menschlichen Charakteren können Referenzen auf die Tierwelt durchscheinen. Wesen zwischen TIer und Mensch sind oft von besonderer Faszination.

Wir werden uns der Darstellung von TIeren und TIerhybriden annähern: Zeichnerisch, modellierend und durch Kombination von objets trouvés. Auch die mythische und narrative Aufladung von TIeren wollen wir erkunden. Es ist möglich, eigene Bauprojekte mit TIerbezug in den Kurs einzubringen und weiterzuverfolgen.

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Grundlagen des Handpuppenspiels

Mo 16.11.2026 – Fr 20.11.2026

In diesem Kurs werden die Kursteilnehmer:innen mit der Technik und der Charakteristik des Handpuppenspiels vertraut gemacht. Ausgehend von Arm und Hand werden Bewegungsmöglichkeiten der Handpuppe untersucht, mit Impulsen, Blicken und Gängen gearbeitet.

Nach nonverbalem Spiel werden Stimmen für die jeweilige Puppe gefunden und damit Charaktere entwickelt. Anhand improvisierter kleiner Texte und Spielszenen werden im Kurs grundlegende Theaterprinzipien wie Aktion und Reaktion, Zug um Zug, Fokus, Anfang und Ende einer Szene betrachtet. Es wird der Frage nachgespürt, was das Besondere an dieser direkt geführten Puppenart ist.

Dozent:innen

Lutz Großmann

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Maskenbau

Mo 16.11.2026 – Fr 20.11.2026

Maske – die Kunst der Verwandlung / Transformation, Ritual, Ur- menschliches, Abbild der Gottheiten, Spiegel der Welt.

Beim Bau einer Theatermaske begegnet uns eine große Vielfalt: Unterschiedliche Materialien, wie Ton, Gips, Papier, Farbe werden umgewandelt zu einer neuen Existenzform. Ob tierisch, menschlich, fantastisch oder alles zusammen, es entsteht ein zweites Gesicht. 

Die Arbeitsschritte: Ein Gispabdruck (Positiv- / Negativ-Form) vom eigenen Gesicht nimmt deine Formengestaltung der individuellen Maske in Ton auf, diese wird mit Papier ummantelt und bildet die Maskenlarve.

Mit Farbe und unterschiedlicher Oberflächengestaltung transformiert das Material zu einer individuellen Maske. Dabei gibt es viele Anregungen zur Formensprache, Dreidimensionalität, Gesichtsanatomie, und Farbenlehre.

Geeignet für alle, die unterschiedliche Materialien und Techniken zu einem lebendigen Ganzen transformieren möchten.


Bitte mitbringen:
  • Arbeitskittel oder -kleidung
  • Haargummis
  • Pinsel
  • gut schneidende kleine Schere
  • Nagelschere
  • Hautcreme
  • Handtuch
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Einführung in das Spiel mit Objekten

Objekttheater für Anfänger:innen
Mo 25.01.2027 – Fr 29.01.2027

In dieser Woche werden ein Kochlöffel zur Königin, ein Schuh zum roten Telefon, ein Korkenzieher zum Außenminister, kochendes Wasser zur brodelnden Ursuppe und vieles mehr.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn Objekte auf die Bühne kommen. Sie erzählen ihre eigenen Geschichten, sind Requisite, Bühnenbild oder darstellende Figur. Und das beste daran: wir müssen nicht erst langwierig Puppen bauen, sondern gehen in die Küche, die Werkstatt oder den Garten und sammeln uns unsere Protagonist:innen zusammen. Und schon gehts los! 

Mit vielen Experimenten, Humor und Spielfreude entdecken wir in diesem Kurs gemeinsam die Welt und die ganz eigene Poesie des Objektspiels. 

Dozent:innen

Johanna Pätzold

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Spiel mit der Marionette

Mo 22.02.2027 – Fr 26.02.2027

Die Beseelung einer Figur an Fäden hat die Menschen seit jeher fasziniert. Sowohl die Zuschauenden als auch die Spielenden können sich diesem Phänomen nicht entziehen.

Um eine Marionette jedoch glaubhaft zum Leben zu erwecken, muss intensiv mit ihr geprobt werden. Die Marionette bringt mit ihrem komplexen Bewegungsapparat sehr viel mit in diese Arbeit ein und inspiriert die Auseinandersetzung mit ihr. Kontrollierte Spielübungen, z. B. Stehen, Gehen, Laufen, Springen und Sitzen stehen am Anfang.

Nach und nach entwickeln die Spielenden ein Gespür für die Schwerpunktverhältnisse der Figur.

Was kann die Figur? Was bringt sie von sich aus mit? Welchen Charakter hat die Figur? Diesen und anderen Fragen rund um das Spiel mit der Marionette werden die Kursteilnehmenden nachgehen.

Hinweis: Es bietet sich an, zusätzlich vom 18.01.-22.01.2026 den Kurs Bau einer Fadenmarionette zu besuchen, um das Spiel mit einer selbst gebauten Marionette zu erlernen oder zu perfektionieren:

https://ft-k.de/ku-figurentheater/#27-01-4577


Bitte mitbringen:

Wünschenswert wäre, wenn jeder/jede eine eigene gut spielbare Marionette mitbringen könnte – gerne auch Spielideen, Texte, Musikvorschläge oder Szenen.

Einige Übungsmarionetten sind im Fundus des Figurentheater-Kollegs vorhanden.

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